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Ratschläge auf diesen Seiten, oder über die Funktionen dieser Seiten sind als reine Informationen z.B. über Krankheitsbilder anzusehen und ersetzen KEINESFALLS eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Fragen Sie im Zweifel immer Ihren Arzt, Therapeuten oder Apotheker.

 


 

Flyer der Adipositas-Selbsthilfegruppen
"Adipositas - Wenn Übergewicht zur Krankheit wird"

(PDF, Oktober 2009)
 


Das Magenband

Das Magenband besteht aus Silicon und enthält in seinem inneren Umfang einen aufdehnbaren "Cuff". Das Band wird um den oberen Teil des Magens gelegt und teilt so den Magen in zwei Hälften: Ein sehr kleiner oberer Anteil vor und ein annähernd noch normal grosser unterer Teil nach dem Band, welches als künstliche und va. variable Engstelle wirkt. Der kleine tischtennisballgrosse Vormagen wird somit durch die künstlich geschaffene Enge des Magenbandes von dem fast normal grossen Restmagen separiert. Angeschlossen an das Band ist ein dünner Schlauch, der mit einem "Port" verbunden ist, der unter die Haut des linken Oberbauches gepflanzt wird. Über diese Verbindung kann man später die Füllung des Bandes (bzw. jenes "Cuffs") regulieren, dh. den individuellen Bedürfnissen anpassen. Dazu wird der Port mit einer feinen Nadel unter Röntgen-Kontrolle durch die Haut punktiert und Flüssigkeit hinzugefügt oder abgezogen, um den Cuff zu füllen oder zu entleeren. Auf diese Weise kann die Größe der Öffnung des Bandes, also der Innendurchmesser (ihre medizinische Bezeichnung lautet "Stoma") verändert werden.

Beim Essen wird der Speisebrei zunächst durch die künstliche Enge des Bandes (Stoma) aufgehalten und hierdurch eine schnelle Füllung des Vormagens schon nach kleinen Essmengen bewirkt. Dies führt zu einer frühen Dehnung der Vormagenwand und damit zu einem Sättigungsimpuls im Gehirn. Man glaubt satt zu sein und muss dann allerdings auch aufhören zu essen, da sonst entweder Erbrechen folgt oder aber der Vormagen im Laufe der Zeit überdehnt wird (sog. Pouch-Dilatation).

Selbstverständlich wirkt das restriktive System des Magenbandes nicht bei flüssigen und süssen Speisen bzw. Getränken worin va. langfristig das Hauptproblem im Umgang mit dem System zu sehen ist.

Bandtypen

Es gibt zurzeit zwei verschiedene Bandtypen: das sog. Schwedenband und das Lapband.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
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